Umzug ins Haus

In letzter Zeit war es ruhig hier. Ein großer neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Wir sind Anfang der Sommerferien in unser Haus eingezogen. Seit Anfang des Jahres haben mein Mann und sein Vater den Dachboden ausgebaut. Größtenteils nur zu Zweit, aber wir hatten auch Unterstützung von lieben Freunden. Ein riesiger Kraftakt, aber es hat sich gelohnt. Die neuen Räume sind sehr schön geworden und das Haus an sich in ein Traum von Landhaus. Ursprünglich waren die Planungen viel später, dass wir in Michis Elternhaus einziehen, aber das Leben hatte andere Pläne und genau jetzt fühlt es sich genau richtig an.

Luca geht hier noch 1 Jahr in den Kindergarten, bevor für ihn die Schule beginnt. Das ist eigentlich genau richtig. So ist nächstes Jahr nicht alles neu. Er hat am meisten auf den Umzug hingefiedert. Endlich bei Opa wohnen mit eigenem Kinderzimmer. Zum Glück sind wir nur eine gute halbe Stunde von unseren Freunden in Ratingen entfernt, so dass wir sie weiterhin regelmäßig treffen können. An unserer Wohnung haben wir am Ende nicht mehr gehangen. Wir hatten eine richtig gute Zeit dort, aber jetzt ist es noch viel schöner.

Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich das Landleben zu schätzen weiß. Es sind hier die kleinen Dinge die mich glücklich machen. Man grüßt sich auf der Straße, Gemüse ernten aus dem eigenen Garten, Wäsche auf der Leine trocknen, ein Bauernlädchen 2 Straßen weiter, viel Platz für Besuch und Feste. Das Haus lebt und wir sind mittendrin.

Wir hatten wunderschöne Sommerferien. Teilweise etwas stressig, weil Luca durch den Kitawechsel komplett Zuhause war. Zumindest 4 Wochen hatten Michi und ich nacheinander frei. Wir haben Geburtstage gefeiert, hatten viel Besuch, haben Ausflüge unternommen, die neue Gegend erkundet und uns richtig eingelebt. Das Chaos ist schon lange beseitigt. Jetzt werden nach und nach noch einige Möbel gestrichen und das Haus neu dekoriert. In den neuen Räumen oben hatte ich von Anfang an ein Zuhause Gefühl. Im restlichen Haus erst nach und nach. Anfangs hat es sich eher so angefühlt als wären wir bei meinen Schwiegereltern zu Besuch.

Mir fällt es wieder viel leichter gesunde Entscheidungen zu treffen. Ich ernähre mich schon lange gesund, aber mit Garten ist das nochmal cooler. So viel frisches Gemüse und Salat. Wir hatten sogar schon die ersten Nektarinen am Baum, obwohl wir den erst dieses Jahr gepflanzt haben. Ich freue mich schon auf die ersten eigenen Äpfel, so lange kaufen wir noch bei Bauer Törschen. Bewegung war schon immer Routine bei mir, aber in den letzten Wochen in Ratingen ist das etwas zu kurz gekommen. Hier bin ich jetzt wieder fast jeden Tag am Hariksee. Ich liebe, dass ich dort die Runden variieren kann, je nachdem wie viel Zeit ich habe. Am liebsten drehe ich die große Runde, weil ich da an meiner Lieblingsstelle am See vorbeikomme. Das klappt aber nur, wenn ich nicht arbeiten muss. Ansonsten nutze ich meine Öle wieder täglich. Ich liebe sie im Wasser zu trinken, den Duft aus dem Diffuser oder meine ganzen Roller. Sie unterstützen nicht nur mich, sondern meine ganze Familie.

Diesen Monat bin ich den nächsten Schritt gegangen und habe mich bei Doterra geupgradet. Ich bin jetzt offiziell Wellnessberaterin bei Doterra. Das war schon lange meine Traum, aber ich habe zuletzt immer erst meine Energie in die Arbeit als Fitnesstrainerin gesteckt. Beides so unterschiedlich und trotzdem so schön. Ich liebe alles daran. Ich möchte Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Gerade Mamas liegen mir sehr am Herzen.

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