Endlich Frühling

Die ersten Tage mit viel Sonnenschein haben schon so gut getan. Ich bin sowas von bereit für den Frühling. Luca und ich haben die ersten Blümchen in den Garten gepflanzt. Ein bisschen Farben zum dristen grau/braun da draußen. Überall kommen die ersten Frühlingsblumen raus und die Sträucher haben neue Knospen. Ich liebe es, wenn alles langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Bei uns drinnen sind immer noch die Weihnachtskissen auf dem Sofa. Die werden diese Woche auch weichen. So langsam zieht immer mehr Deko von uns ins Haus. Ich freue mich auch wieder richtig auf Sport. An der frischen Luft macht mir das am meisten Spaß. Ich werde jetzt wieder mehr Krafteinheiten in meine Woche einbauen. Ich möchte ja wieder richtig fit sein, wenn meine Sportkurse starten. Ich erwache auch wieder aus dem Winterschlaf. Die letzten Monate hatte ich überhaupt keinen Drang Krafttraining zu machen.

Ich habe endlich den passenden Ort für meine Outdoorkurse gefunden. Wir trainieren demnächst am Lütterbeach in Niederkrüchten. Hier gibt es zwar total schöne Fleckchen in der Natur, wie z. B. den Harik- und den Bornersee, aber für meine Sportkurse brauche ich auch Bänke, eine Wiese und optimal auch ein paar Stufen. Der Grüne See in Ratingen war die absolute Traumlocation was das angeht. Ich bin jetzt aber echt happy und starte mit meiner Werbung. Jessica weiß auch schon Bescheid und informiert all ihre Mamas die sie begleitet.

Parallel dazu habe ich im Kindergarten angefragt, ob ich ein Plakat für meine Outdoorkurse aufhängen darf. Daraus entsteht jetzt eine Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum. Darauf freue ich mich sehr. Wir besprechen noch alle Einzelheiten.

Ich habe jetzt einen kleinen Detox von Doterra mitgemacht. An meiner Haut habe ich deutlich gesehen, dass mein Körper gerade entgiftet hat. Jetzt baue ich wieder meine Darmflora auf. Diese Woche habe ich mir zum ersten Mal aufgeschrieben, welche verschiedenen pflanzlichen Lebensmittel ich zu mir nehme. Mein Versuch ist es immer auf 30 zu kommen. Gestern habe ich einen Podcast zum Thema Gesund in den Frühling gehört. 3 unterschätzte Gesundheits-Resets für den März. Dieser Monat bringt mehr Licht, mehr Energie und eine natürliche Umstellung in den Körper. Während die Tage heller werden, verändern sich auch Schlafrhythmus, Energielevel und der Stoffwechsel. Genau jetzt können wir diesen Übergang bewusst nutzen. Mit einer gezielten Tageslicht-Routine kann der zirkadiane Rhythmus stabilisiert werden. Dafür reichen schon 5 Minuten Tageslicht 30-60 Minuten nach dem Aufstehen an der frischen Luft. Das wollte ich schon lange in meine Morgenroutine einbauen. Barfuss in den Garten mit einem warmen Zitronenwasser und ein paar Minuten einfach nur sein. Bitterstoffe sind ein unterschätztes Tool für Verdauung und Stoffwechsel. Löwenzahntee mag ich z. B. sehr gerne. Den werde ich jetzt wieder trinken. Bittertropfen hatte ich mir auch mal gegen Süßhunger besorgt. Damit tue ich meiner Leber einen großen Gefallen. Der 3. Punkt im Podcast war wie ein kurzer Kälteimpuls das Nervensystem stärken und Stressresilienz verbessern kann. Einfach das Duschen mit 30-60 Sekunden kaltem Wasser beenden. Langsam steigern. Das habe ich früher eine zeitlang gemacht. Nach der Saune liebe ich das total. Die 3 Tipps waren eine gute Erinnerung wie ich mit kleinen Routinen meiner Gesundheit einen großen Gefallen tun kann.

Start ins neue Jahr

Den Dezember hatte ich mir anders vorgestellt. Ich musste zwar weniger arbeiten, aber durch Krankheit und Notbetreuung im Kindergarten war es anstrengender als gedacht. Mein achtsamer Start in den Tag habe ich nur an 2 oder 3 Tage umgesetzt… Immerhin waren alle an Weihnachten wieder fit und wir hatten eine wunderschöne Zeit mit unseren Familien. Meine Mama hat bei uns ein paar Tage Urlaub gemacht. Michi Familie war an zwei Tagen da und am 26.12. war meine Familie bei uns. Wir haben geschlemmt, viel geredet und die Kinder konnten spielen. Luca hat sein neues Kettcar ausprobiert. So konnte ich ihn die letzten Wochen öfters nach draußen locken und dabei spazieren gehen.

Mein Januar war ganz gemütlich. Mir war absolut nicht nach Sport und so bin ich jeden Tag nur spazieren gegangen, was unheimlich gut getan hat. Ab und zu habe ich mal ein bisschen Krafttraining gemacht, aber wirklich selten. Dafür kommt jetzt langsam meine Energie zurück. Die letzten Wochen habe ich mich ein bisschen wie im Winterschlaf gefühlt. Ich habe mittags fast immer ein Powernap gemacht, der manchmal ganz schön lang ausgefallen ist. Mein Körper hat sich nach Ruhe gesehnt und ich habe sie ihm gegeben.

Heute bin ich das 1. Mal vor meinem Wecker aufgewacht und habe mich über die ruhige Morgenstunde vor der Arbeit gefreut. Zwei tolle Öle im Diffuser und bei ruhiger Musik Tagebuch geschrieben. Herrlich. Genau so war mein Plan mit dem achtsamen Start in den Tag. Ich werde die nächsten Tage mal meinen Rising-Soul-Adventskalender nachholen. Darauf freue ich mich schon.

Ich habe im Januar das neue Programm Leicht 2.0 von intumind gestartet. Ich habe es mir nur geholt, weil ich Jennifer als Coach sehr gerne mag und sie letztes Jahr das Unternehmen verlassen hat. Das ist also das letzte Programm von ihr bei intumind. Ich liebe ihre Audios. Vom Wissen her ist nicht mehr so viel neues für mich dabei. Ich ernähre mich seit 2017 intuitiv und das tut mir sehr gut. Mein Stoffwechsel ist laut Test auch gut. Ich werde jetzt noch mehr Farben essen. Ein Grundsatz ist: Ich zähle Farben und Vitamine statt Kalorien. Meine Gemüseauswahl könnte definitiv abwechslungsreicher sein. Meistens landet doch das gleiche Gemüse auf meinem Teller. Mehr trinken ist auch gut und genügend Proteine essen. Das fällt mir am schwersten. 30g in jede Hauptmahlzeit zu integrieren und nicht immer auf tierische Produkte zurückzugreifen, fällt mir echt schwer. Ich nutze schon Proteinpulver 1x am Tag. Zumindest esse ich seit einem Jahr deutlich mehr Protein als vorher und habe auch nicht ständig Hunger. Das ist sehr gut. Was ich noch optimieren möchte, dass ich mittags und abends nicht jedes Mal noch ein Nachtisch brauche. Ich liebe Süßspeisen nach wie vor. Dennoch tut es meinem Körper richtig gut auf Zucker zu verzichten. Ich mache schon viel selbst. Letztens habe ich eine Mousse au chocolat aus nur 3 Zutaten zusammen gemixt. Luca und ich fanden sie mega lecker. Nur Datteln, Kokosmilch und Kakao. So simpel und so gut.

Ich nehme meine Energie mit in die restlichen Winterwochen und freue mich schon riesig auf den Frühling!

Umzug ins Haus

In letzter Zeit war es ruhig hier. Ein großer neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Wir sind Anfang der Sommerferien in unser Haus eingezogen. Seit Anfang des Jahres haben mein Mann und sein Vater den Dachboden ausgebaut. Größtenteils nur zu Zweit, aber wir hatten auch Unterstützung von lieben Freunden. Ein riesiger Kraftakt, aber es hat sich gelohnt. Die neuen Räume sind sehr schön geworden und das Haus an sich in ein Traum von Landhaus. Ursprünglich waren die Planungen viel später, dass wir in Michis Elternhaus einziehen, aber das Leben hatte andere Pläne und genau jetzt fühlt es sich genau richtig an.

Luca geht hier noch 1 Jahr in den Kindergarten, bevor für ihn die Schule beginnt. Das ist eigentlich genau richtig. So ist nächstes Jahr nicht alles neu. Er hat am meisten auf den Umzug hingefiedert. Endlich bei Opa wohnen mit eigenem Kinderzimmer. Zum Glück sind wir nur eine gute halbe Stunde von unseren Freunden in Ratingen entfernt, so dass wir sie weiterhin regelmäßig treffen können. An unserer Wohnung haben wir am Ende nicht mehr gehangen. Wir hatten eine richtig gute Zeit dort, aber jetzt ist es noch viel schöner.

Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich das Landleben zu schätzen weiß. Es sind hier die kleinen Dinge die mich glücklich machen. Man grüßt sich auf der Straße, Gemüse ernten aus dem eigenen Garten, Wäsche auf der Leine trocknen, ein Bauernlädchen 2 Straßen weiter, viel Platz für Besuch und Feste. Das Haus lebt und wir sind mittendrin.

Wir hatten wunderschöne Sommerferien. Teilweise etwas stressig, weil Luca durch den Kitawechsel komplett Zuhause war. Zumindest 4 Wochen hatten Michi und ich nacheinander frei. Wir haben Geburtstage gefeiert, hatten viel Besuch, haben Ausflüge unternommen, die neue Gegend erkundet und uns richtig eingelebt. Das Chaos ist schon lange beseitigt. Jetzt werden nach und nach noch einige Möbel gestrichen und das Haus neu dekoriert. In den neuen Räumen oben hatte ich von Anfang an ein Zuhause Gefühl. Im restlichen Haus erst nach und nach. Anfangs hat es sich eher so angefühlt als wären wir bei meinen Schwiegereltern zu Besuch.

Mir fällt es wieder viel leichter gesunde Entscheidungen zu treffen. Ich ernähre mich schon lange gesund, aber mit Garten ist das nochmal cooler. So viel frisches Gemüse und Salat. Wir hatten sogar schon die ersten Nektarinen am Baum, obwohl wir den erst dieses Jahr gepflanzt haben. Ich freue mich schon auf die ersten eigenen Äpfel, so lange kaufen wir noch bei Bauer Törschen. Bewegung war schon immer Routine bei mir, aber in den letzten Wochen in Ratingen ist das etwas zu kurz gekommen. Hier bin ich jetzt wieder fast jeden Tag am Hariksee. Ich liebe, dass ich dort die Runden variieren kann, je nachdem wie viel Zeit ich habe. Am liebsten drehe ich die große Runde, weil ich da an meiner Lieblingsstelle am See vorbeikomme. Das klappt aber nur, wenn ich nicht arbeiten muss. Ansonsten nutze ich meine Öle wieder täglich. Ich liebe sie im Wasser zu trinken, den Duft aus dem Diffuser oder meine ganzen Roller. Sie unterstützen nicht nur mich, sondern meine ganze Familie.

Diesen Monat bin ich den nächsten Schritt gegangen und habe mich bei Doterra geupgradet. Ich bin jetzt offiziell Wellnessberaterin bei Doterra. Das war schon lange mein Traum, aber ich habe zuletzt meine Energie erst in die Arbeit als Fitnesstrainerin gesteckt. Beides so unterschiedlich und trotzdem so schön. Ich liebe alles daran. Ich möchte Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Gerade Mamas liegen mir sehr am Herzen.

Zuckerfrei

Letztes Jahr im Herbst habe ich die Cleanse & Restore Kur von dōTERRA mitgemacht. Ich wollte schon länger an einer begleiteten Detoxkur teilnehmen und diese Kur wird von einem richtigen Expertenteam begleitet. Unter anderem gab es eine 30-tägige Zuckerfrei-Challenge. Ich hatte gar nicht eingeplant den Zucker aus meinem Leben zu streichen, hab es aber dennoch ausprobiert und nochmal viele Erkenntnisse gewonnen, wie schädlich Zucker ist. Da lohnt es sich auf jeden Fall im Januar direkt weiterzumachen. Den Dezember habe ich ausgeklammert, weil ich einige Weihnachtsleckereien probieren wollte. Zumindest ist der Dezember nicht ausgeufert wie die vorherigen Jahre. Ich habe gar keine Weihnachtssüßigkeiten im Supermarkt mitgenommen, sondern nur selbstgemachte Sachen probiert. Kekse, Lebkuchen und Schokolade gehört für mich zur Weihnachtszeit dazu. Einige Sachen habe ich auch ohne Zucker ausprobiert und für sehr lecker befunden.

Ich werden nicht komplett auf Zucker verzichten. Wenn irgendwo ein kleines bisschen drin ist, ist das egal für mich. Allerdings möchte ich auf Zuckerbomben wie z.B. Kekse, Kuchen und Süßigkeiten komplett verzichten. Es gibt richtig leckere Rezepte wo z.B. mit Dattel gesüßt wird. Mein Geschmack hat sich schon verändert und es muss gar nicht mehr so süß sein. Generell liebe ich den süßen Geschmack aber sehr und werde darauf auch nicht verzichten.

Weihnachten habe ich selbstgemachte Pralinen verschenkt und meine liebste Sorte „Zartbitter-Mandel-Orange“ habe ich am Wochenende mit 100% Schoki zubereitet. Ich liebe es. In ein paar Förmchen habe ich statt Mandelmus-Orange Crunchy-Erdnussmus leicht gesalzen gegeben. Beide Varianten schmecken köstlich. Zuckerfrei zu naschen ist zwar aufwändiger, aber geschmacklich muss man auf nichts verzichten. Es gibt mittlerweile auch schon so leckere Produkte zu kaufen. Leider meistens recht teuer, deshalb mache ich die meisten Leckereien lieber selbst.

Wer ist dabei und streicht den Zucker aus dem Speiseplan?

Krafttraining

Seit einigen Wochen habe ich wieder mit Krafttraining begonnen. Ende letzen Jahres war ich eigentlich nur am See laufen und bin viel geradelt. Jetzt kümmere ich mich auch wieder um den Muskelaufbau. Krafttraining wird mit den Wechseljahren und je älter wir werden immer wichtiger. Cardio-Training hält uns zwar fit, so dass wir nicht so schnell außer Atem sind. Aber es hilft uns nicht dabei, stark zu bleiben. Selbst viel Ausdauertraining führt ab 40 nicht zu signifikant mehr Muskelmasse! Je älter wir werden, desto mehr Muskelmasse verlieren wir, wenn wir nicht gegensteuern. Das ist der Lauf der Dinge. Ich möchte auch in meiner 2. Lebenshälfte stark durchs Leben gehen. Mit einer gesunden Ernährung können wir ein wenig gegensteuern, vor allem mit Proteinen. Aber nur mit Sport können wir gezielt starke Muskeln und Knochen fördern.

Ich war bei einer Bootcamp-Probestunde im Aaper Wald. Früher habe ich das geliebt 1x die Woche, direkt vor der Arbeit, zu trainieren. Leider gibt es kein passendes Camp für mich als Mama. Ich würde immer Stunden verpassen und dafür ist es mir momentan zu teuer. Mein Pilateskurs mit den Mamas ist auf jeden Fall auch eine gute Möglichkeit was für meine Muskeln zu tun. Vor allen Dingen für eine starke Körpermitte. Bald kommt auch wieder Outdoortraining am See dazu und ich habe schon 2 feste Krafteinheiten in der Woche. Manchmal liebe ich auch ein kurzes HIIT. 7 oder 14 Minuten und man hat schon viel für seinen Körper getan. Ich nutze für Krafttraining eigentlich nur mein eigenes Körpergewicht.

Letztes Jahr im Herbst habe ich mich verstärkt mit Eiweiß beschäftigt. Seit 1 Jahr esse ich schon deutlich mehr Eiweiß um keine starken Blutzuckerschwankungen zu haben. Ich war allerdings überrascht als ich gehört habe, dass eine Frau 1-1,2g Protein pro Kilogramm Körpergewicht essen soll. Das ist ganz schön viel. Ich habe mir jetzt ein Mandelproteinpulver gekauft und integriere das noch zusätzlich. Von den ganzen Proteinprodukten mit langen Zutatenlisten halte ich nicht viel. Das ist nicht gut für die Nieren. Ich möchte auf jeden Fall wieder mehr Fisch essen. Gutes Eiweiß, gute Fette, viele wichtige Nährstoffe. Außerdem mixe ich mir demnächst mein eigenes Proteinpulver aus Haferflocken, Samen und Saaten. Ich bin gespannt wie das schmeckt.

Lass uns kraftvoll ins neue Jahr starten. Bist du dabei?

Balance im Alltag

Wohlfühlen

Ich habe über die letzten Jahre gemerkt, wie wichtig es für mich ist in stressigen Phasen immer auch Entspannung oder Sport in meinen Alltag einzubauen. Was mir am besten hilft, ist laufen am See und mentales Training. Besonders gemerkt habe ich es in einigen beruflich sehr stressigen Phase mit vielen Überstunden. Ich bin dafür einfach nicht gemacht und darf dann besonders Acht auf mich geben. Wenn ich merke, dass mein Schlaf schlechter wird, integriere ich eine ruhige Abendroutine ohne Fernsehen und Social Media, dafür mit entspanntem Yoga oder Tanzen. Ich spiele auch gerne Klavier oder ein schönes Brettspiel mit meinem Mann. Gut tut mir auch eine Abhayanga (Ganzkörperselbstmassage) mit warmen Sesamöl und ein paar Tropfen Lavendel.

Als ich ganz frisch Mama geworden bin, musste ich mich in meiner neuen Rolle als Mama erstmal zurechtfinden. Ich war das 1. Mal nicht mehr selbstbestimmt unterwegs, sondern musste mich mit vielem arrangieren. Direkt nach der Geburt durfte ich mich wieder erden. Die neue Situation, die ganzen Glücksgefühle und der wenige Schlaf. Ich hatte eine wundervolle Hebamme, die mich schon während der Schwangerschaft mit Akupunktur und ätherischen Ölen unterstützt hat und mir in dieser Situation 2 neue Öle empfohlen hat: Balance und Serenity.

Ich habe mir einen Balance-Roller gemacht und nutze ihn auch heute noch fast täglich. Das tut so gut. Eine besondere Herausforderung für mich waren die Hormonschwankungen nach der Geburt. Ich hatte immer wieder Phasen mit sehr schlimmen Stimmungsschwankungen. Das wurde erst besser, als ich wieder einen regelmäßigen Zyklus hatte. Das ist auch ein Grund warum ich mich in den letzten 3 Jahren sehr viel mit Hormonen beschäftigt habe. Ich möchte kein 2. Mal meinen Hormonen ausgeliefert sein. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie ich meine Hormone unterstützen kann. Auf meinem Weg hat mir Rabea Kieß sehr geholfen. Ich liebe ihren Podcast und auch die Bücher. Am Wichtigsten ist es, die beiden Masterhormone Insulin und Cortisol im Auge zu behalten. Das heißt den Blutzucker relativ stabil halten und nicht zu viel Stress haben. Ich integriere jetzt viel mehr Eiweiß in meine Mahlzeiten und achte auf genügend Entspannunsphasen. Das klappt sehr gut.

Gerade wenn der Alltag stressiger wird und eigentlich keine Zeit ist, jeden Tag laufen zu gehen, hab ich erst letzten Monat wieder gemerkt, dass der Schuss nach hinten losgeht. Die Zeit dafür werde ich mir auf jeden Fall wieder regelmäßig nehmen. Ich bin so viel ausgeglichener. Meinem Körper tut es sowieso gut und auch mental merke ich einen deutlichen Unterschied. Meine Schwester hat mir dieses Jahr einen Achtsamkeits-Adventskalender geschenkt. Der kam genau zur richtigen Zeit. Ich habe wieder angefangen eine Morgenroutine zu etablieren. Es reichen oft auch schon 15 min. Ein ruhiger Start in den Tag und nicht 10 min nach dem Aufstehen direkt mit der Arbeit zu beginnen. Ein Nachteil des Homeoffice, dass man quasi aus dem Bett an der Schreibtisch fallen kann und direkt stressiger startet.

It’s all about balance.

Die Zeit ist reif

Jetzt gehe ich raus in die Sichtbarkeit. Ein großer Schritt, aber es fühlt sich so gut an.
Ich hatte schon lange das Gefühl mehr meinem Herzen zu folgen. Im Agenturalltag habe ich mich oft gefragt, was mache ich gerade Sinnhaftes für die Welt? Wo ist der Mehrwert? Was macht mich aus? Was ist meine Leidenschaft?
Ich liebe meinen Job, aber ich bin noch so viel mehr. Es ist an der Zeit für mein 2. Standbein. Ich möchte weiterhin viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Mein Sohn ist noch lange im Kindergarten und ich möchte die Nachmittage Zeit für ihn haben.

Ich habe mich in den letzten Jahren so viel weiterentwickelt. 2010 habe ich von meinem Arzt eine Diagnose bekommen mit der ich auf bestimmte Medikamente angewiesen bin. Diese hatten so krasse Nebenwirkungen, dass ich das nicht akzeptieren konnte. Ich habe mich 2011 auf eine Reise begeben. Eine Reise zu mir, zu meiner Intuition. Eine Reise zu meiner Leidenschaft. 2011 habe ich in Hamburg gelebt und eine Weiterbildung zur Audio-Designerin gemacht. Musik ist meine große Leidenschaft. Ein Traum diese beruflich zu nutzen. Ich hatte ein wunderschönes Jahr. Es war aber auch sehr turbulent. Mittlerweile weiß ich, dass ich mehr Ruhe in meinen Alltag integrieren darf.

Ayurveda kam immer mehr in mein Leben. Mich fasziniert diese jahrtausendealte Heilkunst. Sie schaut jeden Menschen ganz individuell an. Es gibt nicht diese eine gesunde Lebensweise, die für jeden gut ist. Selbst mir tun manche Lebensmittel nur in bestimmten Situationen gut. Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören. Was mir auf jeden Fall immer gut tut, ist viel Zeit in der Natur.

2017 habe ich intumind kennengelernt. Ich habe das Online-Programm intueat mitgemacht und somit die intuitive Ernährung entdeckt. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie davon gehört, aber es macht Sinn wieder mehr auf seine Körpersignale zu achten. Ich hatte keine große Diätvergangenheit, aber Gewicht war schon ein Thema und ich habe gerade für meine Hochzeit Anfang 2017 versucht 3 kg abzunehmen, um mich noch schöner in meinem Hochzeitskleid zu fühlen. Mit viel Disziplin und Sport habe ich das auch geschafft. Die Ernüchterung kam 3 Wochen nach der Hochzeitsreise und 2 schönen Wochenenden mit Freunden und der Familie. Die 3 kg waren wieder drauf, die ich über 6 Monate mühsam abgenommen hatte. Das hat mich sehr frustriert. Genau zu diesem Zeitpunkt habe ich ein Webinar von Mareike Awe zur intuitiven Ernährung gesehen. Das war so plausibel und irgendwas in mir wusste sofort, so kann es funktionieren. Ich habe mich direkt für das Programm intueat angemeldet und bin froh diesen Weg eingeschlagen zu haben. Es ging nicht nur um Essen und Abnehmen, sondern viel mehr um Annahme, Selbstliebe, Gesundheit und Wohlbefinden. Das mentale Training hat mir sehr dabei geholfen.

Essen ist kein Thema mehr. Ich kann alles in vollen Zügen genießen. Mein Ayurveda-Wissen hilft mir dabei, rauszufinden was meinem Körper gut tut und bekommt. Meine Intuition wird immer besser. Während meiner Schwangerschaft 2019 war ich ganz tief mit meiner Intuition verbunden. So krass habe ich es bis dahin noch nie gespürt. Ich wusste immer ganz genau, was mein Körper gerade braucht. Ich hatte eine wunderschöne Schwangerschaft und war total in meiner Mitte. Ich denke sehr gerne an diese magische Zeit zurück. Im selben Jahr habe ich eine Weiterbildung zur prä- und postnatalen Fitnesstrainerin gemacht. Auch ein Traum von mir als Fitnesstrainerin zu arbeiten. Besonders in der Natur, direkt vor meiner Haustür am Grünen See.

2020 habe ich die Elternzeit genossen. Es gab in diesem Jahr viele Höhen und Tiefen. Die ätherischen Öle von dōTERRA haben mich sehr unterstützt. Ich liebe diese Öle. Sie wecken schöne Erinnerungen und helfen bei so vielen Themen. Sie sind so eine Bereicherung für mein Leben und auch für meine Familie. Ich kann mir ein Leben ohne die Öle gar nicht mehr vorstellen.

Ab Mitte 2021 ist mein Sohn zur Tagesmutter gegangen und für mich ging es halbtags zurück in meinen Job. Nach der Auszeit habe ich mich sehr gefreut wieder zu arbeiten und meine Kollegen zu sehen. Momentan kann ich mir eine Vollzeitstelle nicht wieder vorstellen. Sonst würde ich meinen Sohn unter der Woche so gut wie gar nicht mehr sehen. Außerdem möchte ich Menschen dabei unterstützen sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen.

Eigentlich war mein Plan schon während der Elternzeit als Fitnesstrainerin zu arbeiten. Leider waren da Kurse nur noch online möglich und das fand ich sehr schade. Die Mamas sollten doch die Möglichkeit haben aus ihrem Alltag rauszukommen und sich miteinander auszutauschen. Zum Glück haben wir diese Phase überstanden und ich freue mich auf jede Mama in einem meiner Sportkurse.

Ich bin bereit euch dabei zu unterstützen zurück zu mehr Wohlbefinden, Selbstliebe, Intuition und so viel mehr…